Bei der Süd-Aufständerung werden die PV-Module in Reihen nach Süden geneigt. So liefert jedes Modul den höchsten Jahresertrag. Auf dem Flachdach ist dabei vor allem eines entscheidend: die Windlast. Die Duraklick-Systeme SR und ECO sind aerodynamisch ausgelegt, kommen ohne Dachdurchdringung aus und benötigen wenig Ballast.

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Wann eine Süd-Aufständerung sinnvoll ist
- Maximaler Ertrag pro Modul: optimale Ausrichtung zur Sonne, besonders bei Neigungen von 15° bis 20°.
- Ausreichend Dachfläche: Die Reihen brauchen Abstand, damit sie sich nicht gegenseitig verschatten.
- Hoher Eigenverbrauch zur Mittagszeit oder Einspeisung mit möglichst hohem Jahresertrag.
- Gute Hinterlüftung: Die offene Bauweise kühlt die Module.
Ist die Dachfläche knapp, ist eine Ost-West-Aufständerung oft die bessere Wahl.
Süd-Systeme im Vergleich
| System | Neigung | Flächenlast* | Windkanaltest / Statik | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Duraklick SR | 10° / 20° | ab ca. 8,0 kg/m² (10°) ab ca. 7,0 kg/m² (20°) | ja, bis Windzone 4; Statik kostenlos | große Dachflächen, hohe Gebäude, starke Windlasten, geringe Lastreserve |
| Duraklick ECO | 10° / 15° / 20° | ca. 10,7 / 9,3 / ab 7,0 kg/m² | noch kein Windkanaltest, bis Windzone 3; Statik anlagenspezifisch (kostenpflichtig) | wirtschaftliche Standardanlagen |
| Duraklick ECO 0° | 0° (dachparallel) | projektabhängig | projektabhängig | maximale Flächennutzung |
Duraklick SR: aerodynamisch für hohe Windlasten
Die SR-Serie wurde für großflächige Aufdachanlagen entwickelt. Seitenspoiler und rückwärtige Windbleche sorgen für eine Aerodynamik, die auch auf sehr hohen, windexponierten Gebäuden und auf Dächern mit geringer Lastreserve funktioniert. Das System ist selbsttragend, aus Aluminium gefertigt und benötigt keine oder nur eine geringe Auflast. Bitumenfreie Bautenschutzmatten unter den Bodenschienen schützen die Dachhaut.
Technische Daten und Maßzeichnungen: Duraklick SR.
Duraklick ECO: die wirtschaftliche Variante
Duraklick ECO besteht aus denselben Komponenten wie SR, jedoch ohne Seitenspoiler und rückwärtige Windbleche. Das macht es zur preisgünstigen Lösung für Standarddächer. Bei höheren Gebäuden oder Windlasten empfehlen wir optionale Windbleche im Nordbereich. ECO ist mit 10°, 15° und 20° Neigung erhältlich, als ECO 0° auch dachparallel.
Technische Daten: Duraklick ECO und Duraklick ECO 0°.
Windlast und Ballast auf dem Flachdach
Wie viel Ballast eine Flachdach-PV-Anlage braucht, hängt von mehreren Faktoren ab: der Windzone des Standorts (in Deutschland Windzone 1 bis 4 nach DIN EN 1991-1-4), der Geländekategorie, der Gebäudehöhe und der Lage der Module auf dem Dach – im Rand- und Eckbereich wirken höhere Sogkräfte als in der Dachmitte. Hinzu kommt die Lastreserve des Daches, die bei Bestandsgebäuden oft begrenzt ist.
Duraklick reduziert den Ballastbedarf durch Aerodynamik, die Vernetzung der Reihen und geringes Eigengewicht. Die Systeme SR und EW sind im 360°-Windkanal getestet (TÜV-zertifiziert), bis Windzone 4 zugelassen und verfügen über die bauaufsichtliche Zulassung Z-14.4-691. Für diese Systeme erstellen wir die Statik kostenlos.
Für die Anfrage reicht unsere Checkliste (PDF). Alle Systeme im Überblick finden Sie auf der Seite PV-Unterkonstruktion für Flachdächer.
Häufige Fragen zur Süd-Aufständerung auf dem Flachdach
Welche Neigung ist für eine Süd-Aufständerung auf dem Flachdach ideal?
Höhere Neigungen wie 15° oder 20° bringen pro Modul mehr Ertrag, brauchen aber größere Reihenabstände und bieten mehr Windangriffsfläche. 10° erlaubt eine dichtere Belegung bei etwas weniger Ertrag pro Modul. Duraklick SR gibt es mit 10° und 20°, Duraklick ECO mit 10°, 15° und 20°.
Wie viel Ballast braucht eine Süd-Aufständerung?
Das hängt von Windzone, Gebäudehöhe, Geländekategorie und Dachbereich ab. Ohne zusätzlichen Ballast wiegen die Duraklick-Süd-Systeme ab ca. 7 kg/m². Den genauen Ballast berechnen wir projektbezogen.
Was ist der Unterschied zwischen Duraklick SR und ECO?
ECO nutzt dieselben Komponenten wie SR, aber ohne Seitenspoiler und rückwärtige Windbleche. Es ist günstiger, eignet sich bis Windzone 3 und erfordert eine kostenpflichtige anlagenspezifische Statik. SR ist windkanalgetestet, bis Windzone 4 zugelassen und für hohe Windlasten ausgelegt.
Was bedeutet Windzone bei PV-Anlagen?
Deutschland ist nach DIN EN 1991-1-4 in vier Windzonen eingeteilt. Je höher die Windzone, desto größer die Windlast, die das Montagesystem samt Ballast aufnehmen muss. Duraklick SR und EW sind bis Windzone 4 zugelassen.
Muss das Flachdach für die Süd-Aufständerung durchbohrt werden?
Nein. Alle Duraklick-Systeme sind selbsttragend und ballastiert. Die Dachabdichtung bleibt unberührt, Bautenschutzmatten unter den Bodenschienen schützen sie zusätzlich.
Welche Module passen auf Duraklick SR und ECO?
Beide Systeme sind für gerahmte PV-Module mit 1.040 bis 1.210 mm Breite ausgelegt.
Projekt mit Süd-Aufständerung anfragen
Schicken Sie uns die Eckdaten Ihres Daches und den Standort – wir empfehlen das passende System und berechnen den Ballast.
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